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Die Fleisch gewordene Lehre: Glaube und die Grammatik der Liebe im Angesicht der Zukunft Gottes
Was wäre, wenn die christliche Lehre weniger aus starren Formeln bestünde und mehr darin, die Sprache der Liebe des Geistes zu erlernen?
In Die Fleisch gewordene Lehre entwirft Steve McCormick eine erneuerte Sicht der Lehre, verwurzelt in der Begegnung der Kirche mit Christus und dem Geist, den "zwei Händen Gottes", die die Schöpfung in der Liebe halten und sie zur Neuschöpfung führen. Angeregt von der im Buch wiedergegebenen Ikone, auf der Christus den Kosmos umarmt und der Geist allem die Lebenskraft einhaucht, zeigt McCormick, dass Lehre keine abstrakte Spekulation ist, sondern die vom Geist geschenkte Grammatik von Glaube, Hoffnung und Liebe.
Hier wird Lehre gebetsförmig, leibhaft und gemeinschaftlich: ein Mittel der Gnade, das der Kirche hilft, ihrer Geschichte zu gedenken, die Gegenwart Christi zu verkörpern und die von Gott verheißene Zukunft vorzustellen. Fern von statischen Lehrsätzen erweisen sich Lehren als lebendige Worte, die Gemeinschaften des Zeugnisses, der Gastfreundschaft und der Freude in einer zerrissenen Welt formen.
Zugänglich und zugleich theologisch gehaltvoll lädt Die Fleisch gewordene Lehre Studierende, Pastorinnen und Pastoren sowie reflektierte Leserinnen und Leser dazu ein, Lehre nicht als zu verteidigende Last, sondern als Gabe zu verstehen, die man empfängt und teilt: die Sprache der Liebe, durch die die Kirche lernt, im Angesicht der Zukunft Gottes mit dem Geist zu atmen.