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Landliche Romische Heiligtumer Im Westen Der Iberischen Halbinsel: Monte Do Facho. I. Die Epigraphische Hinterlassenschaft Des Romisch-Keltischen Heil

Contributor(s): Koch, Michael (Author), Schattner, Thomas G (Editor)

ISBN: 9783954904068

Publisher: Dr Ludwig Reichert Verlag

Hardcover
$104.00
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Pub Date: June 3, 2019

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.00" H x 0.00" L x 0.00" W ( 1.77 lbs) 140 pages

BISAC Categories:

History | Ancient | Rome | Social Science | Archaeology

Series: Madrider Beiträge

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Der "Monte do Facho" (O Hio, Cangas), ein machtiger Hugel, erhebt sich nordwestlich der "ria de Vigo" unmittelbar uber dem Ufer des atlantischen Ozeans mit Blick nach Westen. Auf dem Hugelkamm und an seinen Flanken wurden seit Jahrzehnten prahistorische und antike Uberreste vermutet, begrundet durch Ringwalle und eine Reihe von epigraphischen Streufunden in unmittelbarer Nahe des Hugels. Aber erst die systematische Grabung durch ein deutsch-galicisches Forscherteam ab 2003 erbrachte Gewissheit uber sowohl eine prahistorische Besiedlung als auch ein eisenzeitliches "castro" und vor allem ein schlichtes, aber umfangreiches Heiligtum zu Ehren einer bis dahin unbekannten keltischen Gottheit aus der mittleren und spateren Kaiserzeit, deren Name DEUS LAR BERUS BREUS gelautet haben muss. Die Grabung ergab die Existenz von nahezu funfzig Weihealtaren, die zusammen mit fruheren epigraphischen Funden von diesem Hugel und aus seiner unmittelbaren Umgebung, heute in den Museen von Pontevedra und Vigo ausgestellt, rund einhundert und dreissig Weihaltare und Altarfragmente zu Ehren dieser Gottheit ausmachen. Aus epigraphischer Sicht handelt es sich um die bislang zahlenmassig grosste Weihung fur eine einheimische Gottheit auf der Iberischen Halbinsel. Daruber hinaus fanden sich Hinweise auf eine regionale Renaissance des einheimischen Keltentums sowie auf fruhe Christianisierungs-Versuche. Die Weihaltare sind im Bild vorgestellt, gelesen und transkribiert sowie epigraphisch interpretiert. Der historische Kontext ist, soweit es der heutige Forschungsstand erlaubt, dargestellt. Die Publikation bedeutet einen Meilenstein in der Erforschung der ausserordentlich komplexen Religiositat des keltisch-romischen Nordwestens Hispaniens.

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