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Erzaehlen ALS Konfliktdarstellung: Im Psychotherapeutischen Alltag Und Im Literarischen Kontext

Contributor(s): Volkart, Reto (Editor), Boothe, Brigitte (Editor), Von Wyl, Agnes (Editor)

ISBN: 9783906762241

Publisher: Peter Lang Group Ag, International Academic Publishers

Hardcover
$68.95
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Pub Date: February 1, 1999

Dewey: 616.8914

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.00" H x 0.00" L x 0.00" W ( 0.00 lbs) 180 pages

Series: Psychoanalyse Im Dialog

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Alltagserzählungen verweisen auf Vorgefallenes; Erzählungen referieren zwar auf Vorfälle und Begebenheiten der Vergangenheit, dennoch steht die Tätigkeit des Erzählens nicht im Dienst des Faktischen. Wer erzählt, präsentiert nicht Sachverhalte auf der Ebene der Information, sondern persönliches Erleben. Der Erzähler verweist auf Vorgefallenes, um auszudrücken und vorzuführen, in welcher Weise er sich darin verstrickt erlebt. In diesem Sinne ist das Erzählen ein Mittel egozentrischer Artikulation. Man erzählt, was als konflikthafter Gegenstand des persönlichen Interesses im Sinne negativer oder positiver Erregung destabilisierend wirksam ist und soziale Resonanz fordert. Erzählen im Alltag ist eine sprachliche Inszenierung. Der Erzähler führt Regie. Geht man von einer psychodynamischen Konzeption der Inszenierung aus, so lässt sich dieser Befund erstens psychodiagnostisch und psychotherapeutisch umsetzen, zweitens aber auch für die evokative Kunst dichterischen Sprechens als analytischer Zugang fruchtbar machen.

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