Description: Der vorliegende Band, aus zwei gemeinsamen Berliner-Zürcher Kolloquien hervorgegangen, versammelt Beiträge zu zentralen Gattungen aus verschiedenen Zeitabschnitten der mittelalterlichen Literatur zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert. Das Leitwort «schwierig» ist ein Hilfsbegriff, der das bezeichnen soll, was in dem - durch die Texte je gesetzten - Normenhorizont als etwas Unangepaßtes, Anstößiges, Querstehendes, gesellschaftliche Konventionen in Frage Stellendes, sie Unterlaufendes oder sie Negierendes erscheint. Die Beiträge sind insgesamt von gendertheoretischen Interessen geleitet, sie greifen daneben aber auch auf andere methodische (z.B. komparatistische, strukturalistische und diskursanalytische) Verfahren zurück und berühren u.a. theologie- und wissenschaftsgeschichtliche Probleme.
Review Quotes: «Overall, this lively volume fruitfully combines gender studies with other approaches to throw new light on the fascination with the deviant, the challenging, the awkward that is emerging in recent work as an important strand in the literature and in the broader culture of the Middle Ages.» (W.H. Jackson, The Modern Language Review)
«On lira avec intérêt et profit ces réflexions qui sont souvent neuves et témoignent d'une approche pluridisciplinaire des oeuvres médiévales.» (Claude Lecouteux, Le Moyen Age)