Description: Der Autor untersucht, wie weit sich Doppelgänger und doppelgängerähnliche Figuren in Franz Kafkas Werk auf Muster zurückführen lassen, die im literarischen Prag der Jahrhundertwende etabliert waren. Im Zentrum steht die Frage: Hat Kafka Doppelgänger-Prototypen in der romantischen und neoromantischen Literatur bewusst rezipiert und das Motiv im romantischen Sinne - als Ausdruck psychopathologischer Befindlichkeit - erneut fruchtbar gemacht? Die Untersuchung dieser Kernfrage geht einher mit der Inventarisierung des Kafkaschen Doppelgängerfundus.