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Chronik Einer Traumlandschaft: Elsaßmodelle in Prosatexten Von René Schickele 1899-1932

Contributor(s): Grunewald, Michel (Editor), Woltersdorff, Stefan (Author)

ISBN: 9783906758275

Publisher: Peter Lang Group Ag, International Academic Publishers

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Pub Date: October 13, 2000

LCCN: 2001350168

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.00" H x 0.00" L x 0.00" W ( 0.00 lbs) 492 pages

Series: Convergences

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Der vorliegende Band widmet sich den Romanen, Essays und journalistischen Schriften von René Schickele (1883-1940). Gegenstand der Untersuchung bildet die sogenannte «Elsäßische Frage», mit der sich Schickele in seinen von 1899 bis 1932 entstandenen Texten auseinandersetzte. Von der These ausgehend, die elsäßische Identität weise drei Schichten auf, eine regionale, eine nationale und eine übernational-europäische, leitete Schickele je nach Textgattung und Schaffensphase unterschiedliche Modelle ab.
In den journalistischen Schriften der ersten Periode (1899-1908) entwickelte er zur Überwindung der fehlgeleiteten Politik ein «Kultivierungsprogramm», das einen gemischten «Kulturraum» für das Elsaß vorsah. In einer mittleren Phase stellte er ein «Politisierungsprogramm» auf, das Elsaß-Lothringen zu einem eigenständigen «Politikraum» verhelfen sollte. Nach der Rückkehr des Elsaß zu Frankreich propagierte Schickele in einer weiteren Schaffensphase (1919-1932) einen gemeinsamen deutsch-französischen «Naturraum» am Oberrhein.
In den Essays und Romanen versuchte Schickele, die Stimmenvielfalt der zeitgenössischen Elsaßdebatte abzubilden. Diese Arbeit zeigt, wie er seine Modelle darin einflocht, wie er sie gewichtete und bewertete und stellt seine politischen Affinitäten heraus. In diesem Sinne versteht sie sich auch als Beitrag zur politischen Ideengeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Review Quotes: «Das Buch vermag also viele Denkanstöße zu geben. Und es ist nicht nur der Fleiß, der hier beeindruckt. Wichtiger ist, dass mit dieser Arbeit eine wissenschaftliche Lücke gefüllt wurde - unter berechtigter, sehr sinnvoller Nutzung auch der journalistischen Texte Schickeles. Ihr Wert zum Verständnis des Gesamtwerks ist nunmehr nachgewiesen.» (Ernst Ulrich Große und Martina Herkert, Literaturkritik.de)

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