Description: Um musiktherapeutische Improvisationen verstehen zu können, benötigen wir eine Begrifflichkeit, mit der wir unser Erleben in der Musik so beschreiben können, dass sich die psychologische Bedeutung erschließt. Die musikalischen Verläufe, die Beziehung der Spieler untereinander und das Erleben lassen sich als Polaritätsverhältnisse auffassen. Unter dem Blickwinkel von Polaritäten wird die Improvisation als ein bewegliches und bewegtes Geschehen im Austausch sich polar ergänzender Wirkungskräfte erkennbar.
Review Quotes: "Ein Werk, das aus dem Improvisationsunterricht für Musiktherapiestudierende nicht mehr wegzudenken sein wird und auch dem erfahrenen Musiktherapeuten bieten sich neue "Beobachtungseinstellungen" für die eigene erfüllende Improvisationstätigkeit im praktischen Feld."
Nicola Nawe
In: Musiktherapeutische Umschau. 32 (2011) 1. S. 87-88.