Description: English description: When Fanny Hensel, sister of Felix Mendelssohn Bartholdy, and her family returned from their journey to Italy in 1839/40 she and her husband compiled a kind of album. Fanny wrote down her compositions on colored paper, her husband drew vignettes that document the place where the piece of music had been composed. Originally the album was for private use only, now its facsimile provides us with a vivid memory of romantic Italian journeys in the 18th century. German description: Zur Erinnerung an ihre gemeinsame Italien-Reise 1839/40 schufen die Komponistin Fanny Hensel und ihr Ehemann, der preussische Hofmaler Wilhelm Hensel, ein Album, in dem Fanny zunachst auf verschiedenfarbigen Papieren 18 eigene Kompositionen notierte, die ihr Mann jeweils mit einer Vignette schmuckte. Musikstucke und Zeichnungen beziehen sich auf einzelne Reisestationen und geben so deren Verlauf wieder. Durch die Kombination von Bild und Musik entstand ein einzigartiges kunstlerisches Dokument, das innerhalb der Erinnerungsbucher zu Italien-Reisen im 19. Jahrhundert beispiellos ist. Entsprechend den faksimilierten Seiten wird hier mit Auszugen aus Tagebuchern und Briefen der Reiseverlauf dargestellt und die Reisebedingungen im 19. Jahrhundert beschrieben. Der Band wird durch die italienischen Kompositionen Fanny Hensels und Reproduktionen aus einem venezianischen Skizzenbuch Wilhelm Hensels erganzt.
Review Quotes: "Review - German ""Der ""Fanny-Boom"", seit Jahren zu konstatieren, geht unvermindert weiter. Der schmale Umfang von Fanny Hensels uberliefertem Werk steht dabei in seltsamem Kontrast und der Fulle der Zuwendung. Dass dafur nicht in erstere Linie die - grossenteils kaum bezweifelbare - Qualitat der Musik, sondern eher das Bedurfnis heutiger Musikerinnen, Musikpublizistinnen und Musikliebhaberinnen nach Identifikation mit den vermeintlichen oder tatsachlichen Selbstbefreiungsbemuhungen der Protagonistin verantwortlich sei, darf vermutet werden. Die ""story der unterdruckten Komponistin"" geistert weiterhin durch die Diskussion. Um so wichtiger erscheint es, wenn in der neueren literarischen Produktion ein Trend zur Prasentation der in seltener Fuller uberlieferten, jedoch nicht immer leicht zuganglichen Quellen und zur ernsthaften Auseinandersetzung mit ihnen zu konstatieren ist. Zu denjenigen, die sich grosse Verdienste erworben haben, gehort an vorderer Stelle Hans-Gunter Klein, der systematisch Bestande des an der Berliner Staatsbibliothek angesiedelten Mendelssohn-Archivs in Brief- und Tagebuchpublikationen sowie in bemerkenswerten Ausstellungen prasentiert hat. Nunmehr legt er eine Dokumentation von Fanny Hensels ""Sonntagsmusiken"" vor, der sich - unterstutzt durch ausgewahlte Illustrationen sowie kompetente Kommentierung - chronologisch die erhaltenen Programme, die organisatorischen Vorbereitungen und die Publikumsreaktionen sowie die nachweisbaren Mitwirkenden entnehmen lassen. Ein sozial- und kulturgeschichtliches Dokument ersten Ranges stellt auch das Reisetagebuch des Ehepaars Hensel nach Italien dar, das nach der Ruckkehr auf der Grundlage von Erinnerungen und Tagebucheintragen von Fanny Hensel mit musikalischen Stimmungsbildern fur ein- bis vierstimmigen Gesang und fur Soloklavier sowie von ihrem Gatten mit Zeichnungen von markanten Motiven konzipiert wurde.""In: Osterreichische Musikzeitschrift. 11/12 (2008). S. 90-91.-------------------------------------""