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Mittelalterlichen Olifante

Contributor(s): Shalem, Avinoam (Author), Deutscher Verein Fur Kunstwissenschaft (Editor)

ISBN: 9783871572357

Publisher: Deutscher Verlag Fur Kunstwissenschaft

Hardcover
$313.00
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Pub Date: December 31, 2014

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.00" H x 0.00" L x 0.00" W ( 0.00 lbs) 670 pages

Series: Die Elfenbeinskulpturen

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Samtliche weltweit noch existierende hochmittelalterliche Olifante werden im vorliegenden kritischen Katalog sowie in einem grossformatigen Tafelband umfassend dokumentiert. Die fachubergreifende Diskussion im Monografie-Teil eroffnet der Forschung innovative Perspektiven. Olifante sind aus Elefantenzahnen geschnitzte, meist reich mit wilden und fantastischen Tieren dekorierte Blasinstrumente aus dem westlichen, byzantinischen und islamischen Kulturkreis. Ausgehend von der Geschichte der wissenschaftlichen Betrachtung dieser Kunstwerke als Objekte werten die einleitenden Textkapitel die Olifante nicht nur als visuelle Quelle zur Geschichte der Elfenbeinschnitzerei, sondern diskutieren neben Besonderheiten des Materials, Herstellungstechnik, Stilgruppen und Ikonografie vor allem ihren ursprunglichen Gebrauch und ihre Bedeutung einschliesslich magischer Assoziationen. Auch ihre spatere Verwendung und die Rezeption ihres Klangs - der auf beiliegender CD im Original zu horen ist - werden eingehend behandelt. Dabei ruckt geografisch der Mittelmeerraum als Zentrum des kulturellen Austauschs zwischen Orient und Okzident in den Fokus. Zu innovativen Ergebnissen fuhrt nicht zuletzt die Wurdigung der archaisierenden und antikisierenden Dekorationsmotive. Denn uber den Blick auf Traditionen und Asthetik der romanischen Kunst hinaus werfen sie damit ein Licht auf das Verhaltnis der Menschen romanischer Zeit zur Vergangenheit.

Brief description: Avinoam Shalem, Riggio Professor fur Kunstgeschichte an der Columbia University, New York, sowie Fellow am Kunsthistorischen Institut in Florenz - Max-Planck-Institut. Von 2002 bis 2013 Professor fur Islamische Kunst am Institut fur Kunstgeschichte der LMU Munchen. Forschungen zum kunstlerischen Austausch im Mittelmeerraum sowie zur Asthetik und Geschichtsschreibung des Mittelalters. Aktuell Leitung der Forschungsprojekte Gazing Otherwise: Modalities of Seeing in Islam und Art Space und Mobility in the Early Ages of Globalization am Kunsthistorischen Institut Florenz, gefordert von der Getty Foundation.

Review Quotes: Nicht von ungefahr stellt Shalem Anmerkungen uber die "Kunst des Objekts", (...), an den Anfang seiner Untersuchung und beschreibt den Weg des Objekts vom gering geachteten Gegenstand des Kunsthandwerks bis zu seiner heute in der Kunstgeschichte erreichten Gleichrangigkeit mit den so genannten "schonen Kunsten". Olifante und die bewundernswerte Arbeit von Avinoam Shalem und Maria Glaser sind hierfur ein treffliches Beispiel. Zu erwahnen ist noch die beigefugte Audio-CD, auf der die beiden Olifante des Berliner Museums fur Islamische Kunst zum Klingen gebracht werden, ein einzigartiges Experiment, das eine ferne Vergangenheit machtvoll, tragend und geheimnisvoll akustisch wahrnehmbar macht.The set comes with a CD of musicians from the Staatsoper Unter den Linden actually blowing two of the horns - one from a cathedral treasury from the mid-11th century, the other from the 16th century. The sounds make the hairs stand up on the back of one's neck.They (Shalem and Glaser) have made a major and worthwhile contribution to the study of medieval ivory carvings and fully deserve their place in the scholarly lineage established by Goldschmidt and Kuhnel. Anybody studying these magnificent but still enigmatic objects will have cause to thank them for making the material available in such a comprehensive, intelligent and accessible manner.

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