Description: Auf dem Hintergrund der vielfältigen Massnahmen zur äusseren (organisatorischen) Reform werden die Ziele der inneren Reform erörtert. Dazu wird die Frage nach dem pädagogischen Erbe in Gestalt der Reformpädagogik kritisch gestellt und im Hinblick auf die Anfangssituation nach dem 2. Weltkrieg beispielhaft dargestellt. Bedeutsamkeit und Wechselwirkung von Technik, Spiel, Kreativität und Angst werden für die Schule der 80er und 90er Jahre erörtert. Die Schlüsselfunktion der Lehrerbildung in der pädagogischen Hochschule bzw. der Universität findet eine kritische Beleuchtung.
Review Quotes: «Erfreulich ist die fachkundige, abwägende und doch sachliche, auf den Punkt zielende Darstellung.» (Erich Reichert) «Diese Zusammenstellung eignet sich zweifellos in besonderer Weise dazu, den geistigen Horizont all derer zu weiten und damit ihre Kompetenz zu erhöhen, die als Erziehungspraktiker und Bildungspolitiker engagiert und verantwortlich an einer Bildungsreform mitarbeiten (wollen) ...» (L.Kratochwil, Erziehung und Unterricht) «Die emotionsfreie hermeneutische Interpretation des Für und Wider der vorgetragenen Argumente und Gegenargumente ist ebenso vorbildlich wie die meisterhafte sprachliche Formulierung.» (Werner Linke, Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik) «Wichtige erzieherische und schulrelevante Bereiche werden in ihrer Grundsätzlichkeit, in ihren historischen Wurzeln, aber auch in ihrer gegenwärtigen Aktualität herausgearbeitet. Der Autor scheut sich auch nicht, heiße Eisen anzupacken, so die Verstrickungen einiger Vertreter der Reformpädagogik während der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, aber auch Fragen der Lehrerbildung und die Einbindung der Technik in die Schule.» (Prof.Dr. Erich Reichert, Universitas)