Description: Aus dem Jus Naturae und der Ethica Wolffs lassen sich Kataloge von Freiheitsrechten herauslesen, die von der Rezeption sehr kontrovers beurteilt werden. Die Arbeit versucht nachzuweisen, dass es Wolff in erster Linie um die Institution vor allem des Eigentums, des Vertrags, des Staates und ihre Rationalisierung geht, wobei die jura connata völlig in den Hintergrund treten. Als Grund für die unterschiedliche Rezeption wird mangelnde Berücksichtigung des Systems Wolffs und seines lateinischen Oeuvre angenommen.
Review Quotes: «St.s Untersuchung ist ein gründlicher philosophiegeschicht- licher Beitrag, weitgehend beschränkt auf eine detaillierte Nachzeichnung der werkimmanenten Begründungslinien Wolffs. Dies ist jedoch, wie die bisherige Wolff-Rezeption zeigt, keineswegs überflüssig, sondern notwendige Voraussetzung aller weiteren Interpretation.» (Michael Stolleis, Zeitschrift für Historische Forschung)