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Er Sieht Einen Fleck, Er Malt Einen Fleck: Physiologische Optik, Impressionismus Und Kunstkritik (1., Aufl.)

Contributor(s): Cugini, Carla (Author)

ISBN: 9783796522048

Publisher: Schwabe Verlagsgruppe AG

Hardcover
$86.00
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Pub Date: March 1, 2006

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.00" H x 0.00" L x 0.00" W ( 0.00 lbs) 253 pages

BISAC Categories:

Art | General

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Wahrnehmung, Farbe, Perspektive - das sind brennende Forschungsfragen im 19. Jahrhundert. Sie beschaftigen Naturwissenschaftler wie Hermann von Helmholtz und lassen die physiologische Optik zu einer popularen Wissenschaft werden. In diesem Kontext ist der kunstkritische Diskurs uber den Impressionismus zu verstehen, der die Rezeption der anfanglich als revolutionar eingestuften Kunstrichtung pragt. Denn um die unverstandliche Bildsprache eines Claude Monet oder Paul Cezanne zu begreifen, verwendeten die Kunstkritiker physiologisch-optische Theorien, so dass -uberspitzt formuliert - der Impressionismus dank der physiologischen Optik eine Stimme erhielt. 'Er sieht einen Fleck, er malt einen Fleck', mit dieser Ausserung bringt der Kunstkritiker Georges Gueroult 1881 den impressionistischen Maler mit dem physiologischen Sehvorgang in Verbindung. Und so konnte Richard Muther 1901 konstatieren, Monet sei ein Wissenschaftler, der 'kaum mit den Augen des Malers, sondern mit den Augen von Helmholtz' in die Natur schaue. Auf der Grundlage einer Vielzahl wissenschaftlicher und kunstkritischer Quellen zeichnet Carla Cugini diese Entwicklung nach und bietet damit einen Einblick in eine Epoche, die vom Auge, vom Sehen, vom Licht und von der Farbe fasziniert war. Der Erfolg des Impressionismus erweist sich als eng mit der Popularitat der physiologischen Optik verbunden. Das Buch macht so mit einer bis jetzt wenig bekannten Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Kunst vertraut.

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