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Krieg und Frieden in der Neuen Welt. Die iberische Spätscholastik und die völkerrechtliche Betrachtung der Eroberung Amerikas

Contributor(s): Schwarz, Alexander (Author)

ISBN: 9783668527959

Publisher: Grin Verlag

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Pub Date: September 20, 2017

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.10" H x 8.27" L x 5.83" W ( 0.15 lbs) 42 pages

BISAC Categories:

Law | Legal History

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Description: Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 13, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Veranstaltung: Rechtsprobleme der Spanischen Spätscholastik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kontroverse um Krieg und Frieden erlangte im 16. Jahrhundert durch die historischen Umstände aktuelle Bedeutung. In dieser Arbeit soll die Eroberung Amerikas im Vordergrund stehen. In Amerika ergab sich die Besonderheit, dass ein bis dato unbekanntes Stück Erde entdeckt wurde, was eine vollkommen neue Situation bedeutete. Es stellte sich daher die Frage, aus welchem Grund die Spanier überhaupt in Amerika waren, weshalb sie Gebiete der Indios besetzen oder erobern durften. In der Folge wurde eine Debatte um diese Frage geführt, in der auch das Kriegsrecht eine Rolle spielte. Die Primärquellen, kurze Auszüge aus den Werken verschiedener Vertreter der spanischen Spätscholastik (Domingo de Soto, Melchor Cano, Diego de Covarrubias y Leyva, Alonso de Veracruz, José de Acosta, Juan Zapata y Sandoval, Juan de la Peña, Manuel da Nóbrega und Serafim de Freitas), stammen aus dem Werk "Escuela Ibérica de la Paz". Sowohl der Titel als auch die einleitenden Aufsätze heben deren Bedeutung für den Frieden in Gestalt von Völkerrecht und Menschenrechten hervor. Das Thema Frieden ist jedoch immer auch verknüpft mit dem Begriff des Krieges. Daher soll untersucht werden, wie Frieden, aber eben auch der Krieg, von den einzelnen Autoren aufgefasst wird. Der Krieg wird von vielen Autoren erwähnt, vor allem in der Form des sog. "gerechten" Krieges. Ausgehend von der Lehre nach Thomas von Aquin, wonach ein "gerechter Krieg" von einer legitimen Autorität erklärt werden muss und sowohl ein tauglicher Grund als auch eine bestimmte Intention nötig sind, sollen die Weiterentwicklungen und Nuancen der Vertreter der Schule von Salamanca dargestellt werden. Aufgrund der Anzahl verschiedener Autoren liegt es nahe, eine vergleichende Be

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