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Zielkonflikte Und Zielkompromisse Im Unternehmerischen Entscheidungsprozeß (Softcover Reprint of the Original 1st 1968)

Contributor(s): Bidlingmaier, Johannes (Author)

ISBN: 9783663040118

Publisher: Gabler Verlag

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Pub Date: January 1, 1968

Dewey: 330

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.45" H x 9.61" L x 6.69" W ( 0.76 lbs) 210 pages

Series: Studienreihe Betrieb Und Markt

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Zwei Phänomene sind in der Z i e I b i I dun g durch Individuen und Organi- sationen gleichermaßen nachweisbar: Z i e 1 k 0 n f 1 i k t e und Z i e 1 ko- pro m iss e. Beide Erscheinungen gelten in der Unternehmungswirklichkeit als außerordentlich bedeutsam, werden jedoch in der herrschenden Unter- nehmungstheorie weitgehend ignoriert. Das zugrunde liegende Axiomensystem schließt das Aufkommen von Zielkonflikten aus. Jegliches Handeln in Unter- nehmungen wird von der angeblich völlig eindeutigen Zielvorstellung der kurzfristigen Gewinnmaximierung bzw. Verlustminimierung gesteuert. Diese mon ist i sc h e Verhaltensmaxime ist entweder - wie beim Mengen- anpasser - durch die Marktverhältnisse determiniert oder sie wird - wie beim Monopol und im monopolistischen Wettbewerb-durch die allein für die Zielbildung zuständige Unternehmerpersönlichkeit ausgewählt. Wenn neuer- dings die klassischen Prämissen der Gewinnmaximierung und der Einmann- Unternehmung zunehmend aufgegeben oder doch relativiert werden, so ist damit das Harmoniekonzept in der Zielbildung noch keineswegs außer Kraft gesetzt. Soweit die Unternehmungstheorie anstelle von monovariablen mit mul- tivariablen Zielen operiert, gelten nämlich die simultan verfolgten Einzelziele als völlig kompatibel. Dies ändert sich auch dann nicht, wenn die Zielbildung nicht durch den Einzelunternehmer, sondern - wie typischerweise in Mehr- personen-Unternehmungen - k 0 11 e k t i v, also unter Mitwirkung zahl- reicher Organisationsmitglieder, vorgenommen wird. In diesem Falle wird die Entstehung von Zielkonflikten durch zwei Alternativprämissen ausge- schlossen: - Die Handlungen der am Zielbildungsprozeß Beteiligten werden gedanklich auf einen F ü h r e r übertragen.

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