Book Cover

Kaufverhalten Der Verbraucher (Softcover Reprint of the Original 1st 1965)

Contributor(s): Schreiber, Klaus (Author)

ISBN: 9783663007036

Publisher: Gabler Verlag

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Pub Date: January 1, 1965

Dewey: 330

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.39" H x 9.61" L x 6.69" W ( 0.66 lbs) 176 pages

Series: Studienreihe Betrieb Und Markt

Descriptions, Reviews, etc.

Description: AUFBAU DER UNTERSUCHUNG Dem Verbraucher ist in den letzten Jahrzehnten zunehmend unterstellt worden, daß er seine ökonomischen Entscheidungen irr at ion a I treffe. Stellvertretend für viele derartige Äußerungen sei eine besonders präzi- se Formulierung von Mitchell erwähnt, die seinem 1931 in deutscher Sprache veröffentlichten Werk über die Konjunkturen entnommen wurde: "Die psychologischen Kategorien, nach denen sich die Nachfrage der Konsumenten verstehen läßt, sind Gewohnheit, Nachahmung und Sugge- stion - nicht überlegte Auswahl"l). Die überwältigende Resonanz, die der Alarmruf des Amerikaners Pack- ard in bezug auf die Tätigkeit der als "geheime Verführer"2) attackierten Motivforscher in der breitesten Öffentlichkeit der gesamten westlichen Welt gefunden hat, deutet darauf hin, daß die Irrationalität der Konsu- mentenhaltung allgemein als erwiesen gilt, denn der Versuch, den Ver- braucher zu manipulieren, erhält nur eine Chance, wenn eine psycholo- gische Struktur der Wirtschaftssubjekte vorausgesetzt wird, die der Ra- tio keine oder nur eine untergeordnete Rolle bei der ökonomischen Ent- scheidungsbildung einräumt. So sicher, wie gemeinhin angenommen wird, ist die Irrationalität des Kaufverhaltens der Verbraucher keineswegs erwiesen. Diese Abhandlung setzt sich das Ziel, zu den Bemühungen um eine empirische Verifizie- rung oder auch Widerlegung der diesbezüglichen Hypothese beizutragen. Dabei wird aus konventionellen Gründen "R at ion a li t ä t" zum Leit- begriff der Analyse gewählt, denn im Rahmen der Wirtschaftswissen- schaft bildet das sogenannte Rationalprinzip eine der grundlegenden Prä- missen, deren Zweckmäßigkeit zwar häufig bestritten wird, die sich aber dessenungeachtet bisher gegenüber allen Einwänden behauptete.

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