Description: Hermann Lietz ist ein noch weitgehend unbeachteter «Klassiker» der Pädagogik. Als Gründer des ersten Deutschen Landerziehungheims gab er um die Jahrhundertwende der Reformpädagogik erhebliche Impulse. Die bewußte Verankerung seines Erziehungskonzeptes in ein starkes Nationalbewußtsein und eine problematische Rezeption seiner Person in der Zeit der NS-Diktatur ließen Hermann Lietz nach 1945 in den Hintergrund treten. Der Autor versucht mit einer Untersuchung des religiösen Fundaments im Gesamtwerk von Hermann Lietz Zeitgebundenes von bleibenden pädagogischen Impulsen zu unterscheiden und so eine kritische Würdigung des Reformpädagogen zu entwerfen.
Review Quotes: «In der sorgfältig recherchierten Darstellung ... wird durch Bemühung um die Sache und besonnenes Urteil das transparente Bild eines nicht immer unumstrittenen Klassikers der Pädagogik geboten. Als erste Studie, die sich der bisher weitgehend unbearbeiteten theologischen Dimension von Hermann Lietz zuwendet, erschließt diese kritische Würdigung der Lietz-Forschung hierin 'Neuland'.» (H. Schröer, Pädagogische Rundschau)
«Ein Buch, das nachdenklich macht und Fragen stellt an Theologie und Religionspädagogik.» (Klaus Wegenast, Theologische Literaturzeitung)