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Moral ALS Kapital Im Antiken Athen Und ROM

Contributor(s): Hartmann, Elke (Editor), Page, Sven (Editor), Thurn, Anabelle (Editor)

ISBN: 9783515120777

Publisher: Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH

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Pub Date: October 5, 2018

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.00" H x 0.00" L x 0.00" W ( 0.00 lbs) 328 pages

BISAC Categories:

History | Ancient | Greece | Rome

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Im antiken Athen und Rom war moralkonformes Verhalten eine Ressource von Ansehen. Aber welche konkrete Relevanz hatte Moral in diesem Sinne als soziales Kapital? Welchen Stellenwert hatte sie in den sozialen Zusammenhangen des gegenseitigen Kennens und Anerkennens? Und in welchen Foren, durch welche Medien und in welchen Textgattungen wurden Verhaltensnormen definiert oder ausgehandelt und kommuniziert?

Die Autorinnen und Autoren zeigen in ihren Beitragen die nachweisbaren sozialen Konsequenzen eines guten oder schlechten Rufes auf und stellen verschiedene Moraldiskurse vor: von Majestatsprozessen und aristokratischer Moral in der fruhen Kaiserzeit uber Freizeitbeschaftigungen als Spiegel moralischen Wandels im spatklassischen Athen bis hin zu Klatsch, Geruchten und fama als moralischem Kapital im spatrepublikanischen und fruhkaiserzeitlichen Rom.

Brief description: Elke Hartmann studierte Alte Geschichte und Klassische Archaologie an der Freien Universitat Berlin, wo sie auch promovierte. Sie war Juniorprofessorin an der Humboldt-Universitat zu Berlin und ist Professorin fur Alte Geschichte an der Technischen Universitat Darmstadt. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zahlen die politische Kulturgeschichte, die Sozialgeschichte und die Geschlechtergeschichte der Antike. Sven Page promovierte im Fachgebiet Alte Geschichte an der Technischen Universitat Darmstadt mit einer Arbeit uber aristokratische Idealvorstellungen in der romischen Kaiserzeit. Schwerpunkte seiner Forschung sind die politische Kommunikation im archaischen und klassischen Griechenland sowie die antike Emotionsgeschichte. Anabelle Thurn wurde an der Technischen Universitat Darmstadt mit einer Arbeit zum Thema "Rufmord in der spaten romischen Republik. Charakterbezogene Diffamierungsstrategien in Ciceros Reden und Briefen" promoviert. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der antiken Geschlechtergeschichte und der Biographik.

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