Description:
Als ein innovatives, langfristig angelegtes Forum für Veröffentlichungen zur Geschichte des Alten Reichs möchte die Reihe "bibliothek altes Reich - baR" zur inhaltlichen und methodischen Neuausrichtung der Erforschung des Alten Reichs anregen, die Forschungsdiskussion bündeln und Fachwissen popularisieren. Dabei versteht sie sich als grundsätzlich institutionsunabhängiges Unternehmen.
Review Quotes: "Eine innovative Forschungsleistung, die mit der borussischen Sicht auf das Alte Reich gründlich aufräumt." Volker Ullrich, Die Zeit "Das Buch Burgdorfs ist durchgehend anregend, seine 'Geschichte' ist spannend erzählt und sehr gut geschrieben. Ihm sind deshalb viele Leser zu wünschen." Otto Feldbauer, in: Das historisch-politische Buch Burgdorfs Buch "besticht [...] durch eine Vielzahl anregender Gedanken und Beobachtungen. Es ist sein Verdienst, das Ende des Alten Reiches in neuem Licht dargestellt zu haben. Vom 'sang- und klanglosen Untergang' wird in Zukunft nicht mehr zu sprechen sein." Julia A. Schmidt-Funke, in: H-Soz-u-Kult "Es ist Wolfgang Burgdorf auf einer breiten Quellenbasis, die neben ungedrucktem Material aus vierzehn Archiven auch zahlreiche Druckwerke umfasst, zweifellos und in beeindruckender Weise gelungen, nachzuweisen, dass das Ende des Alten Reichs keineswegs so sang- und klanglos war, wie das eine zunächst von Profiteuren des Reichsendes bzw. preußisch-kleindeutsch inspirierte Geschichtsschreibung lange Zeit behauptete [...] Burgdorfs Sprache ist lebendig und engagiert, seine Urteile sind deutlich. [...] seine Darstellungsweise [...] wird gerade durch Ihre Zu- und vielleicht teilweise Überspitzungen die wissenschaftliche Diskussion befruchten können." Matthias Schnettger, in: sehepunkte "Burgdorfs Studie setzt Maßstäbe: in sachlicher Hinsicht, weil die näheren Umstände des Reichsendes 1806 und die Reaktionen der Zeitgenossen in dieser Detailliertheit bislang nicht dargestellt worden sind, und in methodischer Hinsicht, weil die Arbeit nicht verfassungs- oder strukturgeschichtlich, sondern konsequent aus der Wahrnehmungsperspektive der Zeitgenossen argumentiert und dabei sowohl kommunikations- und mentalitätsgeschichtliche Aspekte als auch die Frage nach der Genese von Erinnerungskulturen einbezieht." "Dass Burgdorf im Unterschied zur Mehrheit seiner Protagonisten ein hervorragender Stilist ist, macht er auch in der vorliegenden Monographie effektvoll deutlich: Sie ist schlichtweg gut, gelegentlich verführerisch gut geschrieben." Horst Carl, Gießen, in: Zeitschrift für Historische Forschung, Bd. 37 "Insgesamt hat Burgdorf ein in seiner dichten empirischen Ausgestaltung lesenswertes und die historische Kenntnis bereicherndes Werk vorgelegt, das sich - anders als sein zuweilen kämpferischer Duktus suggeriert - in eine ganze Reihe ähnlicher Unternehmungen zur Neubewertung des Altens Reichs und seiner Funktionsprinzipien einfügt." Ute Planert, Neue Politische Literatur, Jg. 54, 2009