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Metropolitanverfassung Des Karolingischen Frankenreiches

Contributor(s): Pangerl, Daniel Carlo (Author)

ISBN: 9783447172363

Publisher: Harrassowitz

Hardcover
$70.00
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Pub Date: November 1, 2011

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.00" H x 0.00" L x 0.00" W ( 1.48 lbs) 346 pages

BISAC Categories:

History | Europe | Medieval

Series: Monumenta Germaniae Historica - Schriften

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Die Metropolitanverfassung war das verbindliche Organisationskonzept der spatantiken romischen Reichskirche. Sie beinhaltete insbesondere eine hierarchische Strukturierung des Episkopats in Metropoliten und Suffraganbischofe, die Einrichtung von Kirchenprovinzen, die kanonische Regelung der Bischofsweihe und das Abhalten von Provinzialsynoden. Im Abendland bestand die Metropolitanverfassung nach dem Untergang des Westromischen Reiches in den Landeskirchen der Germanenreiche zunachst fort, auch in dem auf gallischem Boden errichteten Frankenreich der Merowinger. Spatestens gegen Ende des 7. Jahrhunderts war dieses kirchliche Organisationskonzept jedoch in diesem Regnum vollig ausser Geltung gekommen. Die Restitution der frankischen Metropolitanverfassung nahm ihren Anfang unter der Herrschaft Karls des Grossen und erstreckte sich bis zum Ende des 9. Jahrhunderts. Die vorliegende Arbeit bietet erstmals eine umfassende und vergleichende Untersuchung zur Metropolitanverfassung des karolingischen Frankenreiches. Im Zentrum der Betrachtung stehen dabei die Errichtung eines Systems von frankischen Kirchenprovinzen mit festen Metropolitansitzen nach dem Vorbild der spatantik-gallischen Provinzgliederung, die Provinzialsynoden der Karolingerzeit, die Weihen der karolingerzeitlichen Metropoliten und Suffraganbischofe sowie die Rolle der Metropoliten in der kirchenpolitischen Praxis des Frankenreiches.

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