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Hallesche Pastoren in Pennsylvania, 1743-1825. Eine Kritische Quellenedition Zu Ihrer Amtstatigkeit in Nordamerika: Band 1: Diarien Und Lebenslaufe

Contributor(s): Häberlein, Mark (Editor), Muller-Bahlke, Thomas (Editor), Wellenreuther, Hermann (Editor)

ISBN: 9783447110839

Publisher: Harrassowitz

Hardcover
$177.00
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Pub Date: December 11, 2019

Lexile Code: 0000

Features: Price on Product

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 1.60" H x 9.10" L x 6.50" W ( 2.30 lbs) 616 pages

Series: Hallesche Quellenpublikationen Und Repertorie

Descriptions, Reviews, etc.

Description: Gotthilf August Francke (1696-1769), Direktor der Glauchaschen Anstalten (den heutigen Franckeschen Stiftungen zu Halle), hatte 1741 Heinrich Melchior Muhlenberg (1711-1787) einen Ruf nach Ubersee angetragen. Mit Muhlenbergs Ankunft in Philadelphia ubernahmen die Anstalten als ein koniglich-preussisch privilegierter Verbund padagogischer, karitativer, missionarischer und kommerzieller Unternehmungen eine missionarische Aufgabe, die erst kurz nach dem Ersten Weltkrieg an ihr Ende kommen sollte. Im Mittelpunkt der auf acht Bande ausgelegten Edition stehen dreizehn lutherische Geistliche, die zwischen 1744 und 1786 zur seelsorgerlichen Betreuung deutscher Lutheraner nach Pennsylvania entsandt wurden. Dort und bald auch in angrenzenden Regionen Britisch-Nordamerikas waren sie von 1745 bis 1825 als Gemeindepfarrer tatig. Peter Brunnholtz (1716-1757) und Johann Friedrich Handschuch (1714-1764), die im ersten Band der Edition vorgestellt werden, zahlen zur ersten Generation der entsandten Geistlichen. Sie gehorten wie Muhlenberg zu den Pionieren der deutsch-lutherischen Kirchengrundung in Nordamerika. Blieb auch ihr Aktionsradius schwerpunktmassig auf die Stadte Philadelphia, Germantown und (kurzzeitig) Lancaster mit den umliegenden Siedlungen beschrankt, so waren sie dennoch an der kirchlichen Sammlung der deutschsprachigen Lutheraner in der mittelatlantischen Region wesentlich beteiligt. Indem sie erste Regeln fur die Kirchenzugehorigkeit und die Gemeindeorganisation entwarfen und diese - freilich mit wechselndem Erfolg - durchsetzten, legten sie den Grund fur den Aufbau lebensfahiger und hierarchisch gegliederter Ortskirchen mit klar definierten Rechten, Pflichten und Zustandigkeiten.

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