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Stichwort: Wahlen: Wähler -- Parteien -- Wahlverfahren (10. Aufl. 1998. Softcover Reprint of the Original 10th 1998)

Contributor(s): Woyke, Wichard (With)

ISBN: 9783322974082

Publisher: Vs Verlag Fur Sozialwissenschaften

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Pub Date: July 4, 2012

Dewey: 320

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.59" H x 8.00" L x 5.00" W ( 0.62 lbs) 270 pages

Descriptions, Reviews, etc.

Description: 1. Das Recht zu wählen ist eines der wichtigsten verfassungsmäßi- gen Rechte des Bürgers/der Bürgerin und - neben Abstimmungen ( 11) - seine/ihre einzige Möglichkeit, unmittelbar am politischen Prozeß teilzunehmen. Das Wahlrecht erhält der Bürger/die Bürge- rin mit seiner/ihrer Volljährigkeit, es zeichnet ihn/sie als Bürger/ Bürgerin aus. Wähler - Parteien - Entscheidungen Durch Wahlen werden in Deutschland auf unterschiedlichen Ebe- nen - Europa, Bund, Länder und Gemeinden - Körperschaften (Repräsentationsorgane) gebildet oder Personen ermittelt, die ein Wahlamt - z.B. Bundestagsabgeordneter, Bürgermeister - aus- üben. Meistens wird mit den Wahlen nicht nur eine Personalent- scheidung getroffen, sondern gleichzeitig auch eine Sachentschei- dung über politische Grundpositionen und Programme von Partei- en und Wählervereinigungen. Bürgerinnen und Bürger nehmen mit ihrer Wahlentscheidung ei- nen wichtigen Einfluß auf das politische Geschehen in ihrem Land und damit auf die Entwicklung der Gesellschaft, in der sie leben. Dieser Einfluß wird auch ausgeübt, wenn man nicht wählt. Denn die Mechanismen der Verteilung der abgegebenen Wählerstimmen (Stimmenverrechnung) werden stark von der Wahlbeteiligung ( 229) mitbestimmt. 2. Den Wählern gegenüber stehen die Parteien. Sie erfüllen eine herausragende Funktion: Um in einem Staat mit ca. 83 Mio. Ein- 13 wohnern die vielen politischen Vorstellungen zu bündeln und gel- tend zu machen, sind Parteien oder Wählervereinigungen erfor- derlich. Sie haben sich deshalb im demokratischen Staat zu un- verzichtbaren Institutionen entwickelt. Sie nehmen die Rekrutie- rung des politischen Personals vor, stellen also Kandidaten für Wahlämter auf, bündeln und artikulieren die gesellschaftlichen Interessen und bieten dem Wähler Alternativen.

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