Description: wir flicken rissige worter - immer wieder gelingt es dem Sprachvirtuosen Kurt Marti, Theologisches leichtfussig in eine alltagliche Sprache zu fassen: in seinen Tagebuchern, aber auch in Kolumnen, Zeitungsartikeln, Interviews und Gedichten. In diesem Lesebuch liest man sich mit Marti durch den Advent und Winter. Nach dem Dezembergarten stellt Marti die Frage, ob Weihnachten heilbar sei, und zu Neujahr schreibt er es noijahrsspruchli. Nach der Osterzeit gelangt man im Fruhling vom 1. Mai zum Muttertag und zur Weiblichkeit Gottes. Im Herbst lasst Marti die Herbstsonne erstrahlen und denkt in der Schopfungszeit uber den Planeten des Lebens und am Ewigkeitssonntag uber das Dahingehen nach. Mit Kurt Marti durch das Jahr bedeutet: Lauten und eintreten bitte! Eintreten in seine Texte, in seine Gedanken, in den Jahreslauf, ins Kirchenjahr und nicht zuletzt in die Weltleidenschaft dieses uberraschenden und eigenstandigen Theologen.
Brief description: Kurt Marti, 1921-2017, Studium der Rechtswissenschaften, dann der Theologie. Er war Pfarrer in Leimiswil, Niederlenz und von 1961 bis 1983 an der Berner Nydeggkirche, anschliessend selbststandiger Schriftsteller. Sein literarisches Werk umfasst Erzahlungen, Gedichte, Tagebucher und Essays. Marti wurde 1997 mit dem Kurt-Tucholsky-Preis fur sein Gesamtwerk und 2002 mit dem Karl-Barth-Preis fur sein theopoetisches Werk ausgezeichnet. Ralph Kunz, Dr. theol., Jahrgang 1964, ist Professor fur Praktische Theologie an der Theologischen Fakultat der Universitat Zurich mit den Schwerpunkten Gottesdienst, Predigt und Seelsorge. Andreas Mauz, Dr. theol., lic. phil., Jahrgang 1973, ist Oberassistent am Institut fur Hermeneutik und Religionsphilosophie (IHR) der Theologischen Fakultat der Universitat Zurich.