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Gewalt Und Gewalten: Zur Ausubung, Legitimitat Und Ambivalenz Rechtserhaltender Gewalt

Contributor(s): Meireis, Torsten (Editor)

ISBN: 9783161517907

Publisher: Mohr Siebeck

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Pub Date: December 31, 2012

LCCN: 2013392412

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.00" H x 0.00" L x 0.00" W ( 0.00 lbs) 354 pages

Descriptions, Reviews, etc.

Description: English summary: The problems presented by new forms of national and international military and criminal violence challenge the classic boundaries between military and police, defence against enemies from outside and the maintenance of domestic peace and order. In dealing with those challenges, a new ethical criteriology is needed which allows for a conceptualization of the different problem areas, relates to the classical theories of the containment of violence as well as to pluralistic explanatory contexts and in doing so does not lose sight of the ambivalence in any use of force. The ethics of 'law -abiding force' - mainly devised by Hans-Richard Reuter - on which this volume focuses, present and apply this kind of criteriology. German description: Die Herausforderung durch neue Formen nationaler und transnationaler kriegerischer und krimineller Gewalt stellt die klassischen Grenzen zwischen ausserstaatlichem Gewaltumgang in zwischenstaatlichen Kriegen und innerstaatlicher Gewaltbegrenzung in Frage, damit aber auch Aufgabenzuschreibungen, Selbstverstandnis und Struktur der Organisationen des staatlichen Gewaltmonopols: Nationalstaatliches Militar hat es mehr und mehr mit polizeilichen Aufgaben im Rahmen von Friedenssicherungs- oder -konsolidierungsmissionen zu tun; innerstaatliche Polizei kommt durch die Terrorismusabwehr plotzlich mit Gegnern von aussen, aFeinden, in Beruhrung.Ethisch gesehen bedarf es zur Bewaltigung der neuen Herausforderungen an die Gestaltung des inner- wie zwischenstaatlichen Friedens einer Kriteriologie, die den Problemlagen des Gewaltgebrauchs durch die unterschiedlichen Gewalten gerecht wird, an die klassischen Gewalteinhegungstheorien sowie an plurale Begrundungskontexte anschlussfahig ist und dabei die Ambivalenz und Problematik jedes Gewaltumgangs nicht vernachlassigt. Eine solche Kriteriologie liegt in der Figur einer - massgeblich durch Beitrage Hans-Richard Reuters gepragten - aEthik rechtserhaltender Gewalt vor, die den Fokus bildet, um den dieser Band gruppiert ist.Die Grundidee dieses Konzepts besteht in der Vorstellung, dass physische Gewalt auch als ultima ratio nur in dem Masse akzeptabel sein kann, in dem sie den Rechtszustand einsetzt oder erhalt, wobei dieser Rechtszustand vorrangig als Rechtsidee verstanden wird, die den Bestand der Prinzipien von Menschenwurde und Menschenrechten umfasst und diejenige gleiche Anerkennung und wechselseitige Erwartungssicherheit ermoglicht, die Konflikte und Interessengegensatze gewaltfrei zu regeln erlaubt.

Brief description: Torsten Meireis, Geboren 1964; Studium der ev. Theologie, Philosophie und Sozialwissenschaften in Frankfurt am Main, Munchen und Heidelberg; 1994 Promotion; seit 2010 Professor fur Systematische Theologie mit Schwerpunkt Ethik an der Theologischen Fakultat der Universitat Bern.

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