Description: English summary: The Shabbat treatise is the longest in the Talmud Yerushalmi. It deals with the rules on the observation of the Shabbat, which is more important than the holidays. The basic commandment to rest is dealt with in detail in all areas of daily life, such as cooking, sewing, building, writing, harvesting, caring for the poor, travelling, shipping, dentistry, circumcision etc. There is a detailed commentary of Gil Frowald Huttenmeister's translation, and the modern secondary literature as well as the traditional commentaries are taken into consideration. The indexes, including an index of parallel passages, enable easy use. German description: Der Traktat Schabbat ist der umfangreichste im Talmud Yerushalmi. Er behandelt die Vorschriften zur Beachtung des Schabbat, der hoher steht als die Feiertage. Das Grundgebot der Ruhe wird fur alle Bereiche des taglichen Lebens ausfuhrlich behandelt. Ausgehend von den 39 Hauptarbeiten, die auf die beim Bau der Stiftshutte ausgeubten Arbeiten zuruckgefuhrt werden, werden Themen wie Ackerbau, Speisezubereitung, Kleiderherstellung, Jagen, Schreiben, Bauen, Tragen etc. abgehandelt. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen privatem und offentlichem Bereich sowie absichtlichem und versehentlichem Handeln.Der Traktat bietet eine Fulle an Material uber das tagliche Leben wie kaum ein anderer. So wird bei den Vorschriften uber das Weben der Webstuhl beschrieben, bei den Vorschriften uber das Baden erfahrt der Leser Einzelheiten uber die Thermen bei Tiberias, bei den Vorschriften uber das Kochen werden Aufbau und Funktionen eines Herdes beschrieben. Beim Verbot des Feueranzundens werden die verschiedenen Olarten erwahnt, die in Benutzung waren, der Leser erfahrt etwas uber Kleidung und Schuhwerk, Schmuck und Haartrachten, Spielzeug, Prothesen und Zahnheilkunde, Beschneidung, Armenfursorge, Reisen, Schiffahrt, etc. Auch das Verhaltnis zu den Nichtjuden spielt eine wichtige Rolle, so z.B. bei der Frage, inwieweit Hilfestellungen durch oder fur sie beim Ausbruch eines Feuers erlaubt sind.Die Ubersetzung von Frowald Gil Huttenmeister ist ausfuhrlich kommentiert, wobei die moderne Sekundarliteratur ebenso wie die traditionellen Kommentare berucksichtigt werden. Register und Parallelstellenverzeichnis erleichtern die Benutzung.
Brief description: Martin Hengel, 1926-2009; 1959 Promotion; 1967 Habilitation; 1968-72 Professor fur Neues Testament in Erlangen; 1972-92 Professor fur Neues Testament und Antikes Judentum in Tubingen; Direktor des Instituts fur Antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte in Tubingen; 1992 emeritiert.Peter Schafer, Born 1943; 1968 PhD; since 1998 Ronald O. Perelman Professor of Jewish Studies and Professor of Religion at Princeton University; since 2005 the Director of Princeton's Program in Judaic Studies.Friedrich Avemarie, 1960-2012; studierte Ev. Theologie und Antikes Judentum; 1995 Promotion; 2000 Habilitation; 2000-12 Professor fur Neues Testament an der Philipps-Universitat Marburg.Hans-Jurgen Becker, Geboren 1956; Studium der Theologie in Gottingen und der Judaistik in Jerusalem; 1988 Promotion; 1996 Habilitation; Professor fur Neues Testament und Antikes Judentum in Gottingen; Leiter des Instituts fur Judaistik in Gottingen.Frowald Gil Huttenmeister, Geboren 1938; Studium der Judaistik in Deutschland, Osterreich und Israel; 1970 Promotion; Dozent fur Judaistik an den Universitaten Tubingen, Duisburg, Wuppertal, Paris und Haifa; im Ruhestand.