Description: Kontingenz irritiert die Vernunft. Versucht die Vernunft die Kontingenz zu reduzieren, gerat sie an ihre Grenzen. Gott hingegen ist Kontingenz weniger fremd, denn sie grundet in ihm, so wie er sich in Schopfung und Inkarnation auf sie eingelassen hat. Durchdenkt man das Verhaltnis von Gott und Kontingenz, entdeckt auch die Vernunft ihre Kontingenz. Diese dreigliedrige Konstellation beginnt mit der Schopfung, verdichtet sich im Kreuz und fuhrt in die Arbeit an der Neukonstellation von Kontingenz, Gott und Vernunft. An exemplarischen Positionen der Neuzeit gehen die Autoren dieser offenen Problemgeschichte nach, indem sie in kritischer Auseinandersetzung mit der Vor- und Nachgeschichte von Leibniz religionsphilosophische und theologische Perspektiven zur zeitgenossischen Neukonstellation erarbeiten.
Brief description: Ingolf U. Dalferth, Geboren 1948; 1977 Promotion; 1982 Habilitation; seit 1995 Ordinarius fur Systematische Theologie, Symbolik und Religionsphilosophie an der Universitat Zurich und Leiter des Instituts fur Hermeneutik und Religionsphilosophie; seit 2008 auch Danforth Professor of Philosophy of Religion an der Claremont Graduate University in Kalifornien.Philipp Stoellger, Geboren 1967; Studium der evangelischen Theologie und Philosophie in Gottingen, Tubingen und Frankfurt a.M.; Ordinarius fur Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Theologischen Fakultat der Universitat Rostock; Vorsteher des Instituts fur Bildtheorie (Institute for Iconicity) der Universitat Rostock.