Description: English summary: Andreas Lehnardt presents an annotated translation of the Rosh ha-Shana (New Year) Tractate of the Jerusalem Talmud (Talmud Yerushalmi) into German. The translation is based on the Krotoszyn edition, published in 1865/66, but also takes into account those manuscripts and prints edited in the Synopsis of the Talmud Yerushalmi as well as some indirect textual witnesses. In the detailed commentary, the author explains all substantial interpretation and translation problems with the help of the traditional commentaries and the secondary literature. A bibliography and explanations of the methodology have also been added. The volume also contains an index. German description: Andreas Lehnardt legt eine kommentierende Ubersetzung des Traktates Rosh ha-Shana (Neujahr) des Jerusalemer Talmud vor. Das Traktat Rosh ha-Shana ist das 7. Traktat der zweiten Ordnung, 'Moed' (Feste). Es behandelt wie das gleichnamige Traktat der Mischna das Fest, das in der Tora Shabbaton zikkaron terua ('Ruhetag, Gedachtnis, [Shofar-] Blasens'; Lev 23,24) und Yom terua (' Tag des [Shofar-] Blasens'; Num 29,1) genannt wird. Wie die Mischna behandelt die Gemara vor allem zwei Themenkomplexe. In den ersten beiden Kapiteln geht es um die vier Jahresanfange im Nisan, Elul, Tishri und Shevat sowie die Bezeugung und Heiligung des neuen Mondes, da das Neujahresfest ein Neumondfest ist. In den beiden abschliessenden Kapiteln wird das Blasen des Shofar-Horns, die Vorschriften uber das Shofar, die liturgisch Verwendung des Shofar im Gottesdienst des Neihjahrsfestes und die besonderen Segensspruche (Malkhiyyot, Zikhronot, Shofarot) beschrieben. Diese werden zusammen mit dem Shofar-Blasen dem Achtzehn-Bitten-Gebet des Musaf-Gottesdienstes hinzugefugt.Die Ubersetzung basiert auf der Edition Krotoszyn 1865/66. Andreas Lehnardt berucksichtigt auch die in der Synopse zum Talmud Yerushalmi edierten Handschriften und Drucke sowie einige indirekte Textzeugen. In dem ausfuhrlichen Kommentar erlautert er unter Berucksichtigung der trditionellen Kommentare und der Sekundarliteratur alle wichtigen Probleme der Interpretation und Ubersetzung. Beigegeben ist eine Bibliogrphie und Erlauterungen zur Methodik. Ein Register rundet den Band ab.
Brief description: Hans-Jurgen Becker, Geboren 1956; Studium der Theologie in Gottingen und der Judaistik in Jerusalem; 1988 Promotion; 1996 Habilitation; Professor fur Neues Testament und Antikes Judentum in Gottingen; Leiter des Instituts fur Judaistik in Gottingen.Martin Hengel, 1926-2009; 1959 Promotion; 1967 Habilitation; 1968-72 Professor fur Neues Testament in Erlangen; 1972-92 Professor fur Neues Testament und Antikes Judentum in Tubingen; Direktor des Instituts fur Antikes Judentum und hellenistische Religionsgeschichte in Tubingen; 1992 emeritiert.Peter Schafer, Born 1943; 1968 PhD; since 1998 Ronald O. Perelman Professor of Jewish Studies and Professor of Religion at Princeton University; since 2005 the Director of Princeton's Program in Judaic Studies.Frowald Gil Huttenmeister, Geboren 1938; Studium der Judaistik in Deutschland, Osterreich und Israel; 1970 Promotion; Dozent fur Judaistik an den Universitaten Tubingen, Duisburg, Wuppertal, Paris und Haifa; im Ruhestand.Andreas Lehnardt, Geboren 1965; Studium der evangelischen Theologie und Judaistik in Munster, Bonn, Koln, Jerusalem; Wiss. Mitarbeiter am Projekt zur Erschliessung der judischen Schriften aus hellenistisch-romischer Zeit (JSHRZ); seit 2004 Professor fur Judaistik an der Johannes Gutenberg-Universitat Mainz.