Description: During the Middle Ages, binary differences - such as orthodox/unbeliever, male/female, poor/rich - were essential elements in the perception of social worlds, and in turn structured them. Yet what would happen if actors, practices, and phenomena
Review Quotes:
"Positiv zu erwähnen ist neben dem anhängenden Register (nach wie vor eine Seltenheit bei Sammelbänden) die erfreuliche Fächerung der Beitragenden, vom Doktoranden hin zum Professor - das so entstehende Gesamtbild ist umso vielfältiger. Fraglos ließen sich die Beiträge an vielen Stellen diskutieren, ergänzen und hinterfragen. Im Gesamtblick zeigen sie aber doch überzeugend auf, in welchem Maße die verbreitete Ansicht eines eindeutigen und einseitigen Mittelalters fehlgeht." Jan Alexander van Nahl in: literaturkritik.de, Ausgabe Juni 2019
"Die sauber redigierten Aufsätze geben in ihrer Gesamtheit einen spannenden Einblick in die mediävistischen Potentiale, die die aktuelle Beschäftigung mit Ambiguität bietet. Das wird sicher zu weiteren Anstrengungen motivieren." Oliver Auge in: Historische Zeitschrift, 2019, H. 3, 737-738
"Dank seiner reflektierten Ausgangsfrage bereichert der Band die bisherigen Studien
zum Thema ganz erheblich. Die Fragestellung, der er verpflichtet ist, ist hochrelevant,
die Untersuchungsrichtungen, die die Autor*innen einschlagen, scheinen plausibel.
Weitere Studien sind angesichts der Zentralität der Unterscheidungen, die hier beispielhaft
behandelt werden, dringend erwünscht." Frank Rexroth in: Zeitschrift für Historische Forschung, 47/2 (2020), 259-260