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Kinderstube Des Kapitalismus?: Monetäre Erziehung Im 18. Und 19. Jahrhundert

Contributor(s): Maß, Sandra (Author), German Historical Institute London (Editor)

ISBN: 9783110374391

Publisher: de Gruyter Oldenbourg

Hardcover
$68.99
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Pub Date: November 7, 2017

Lexile Code: 0000

Target Age Group: NA to NA

Physical Info: 0.90" H x 9.50" L x 6.40" W ( 1.35 lbs) 329 pages

Series: Veröffentlichungen Des Deutschen Historischen Instituts Lond

Descriptions, Reviews, etc.

Description:

Früh übt sich? Geld in den Händen von Kindern - als modernes Mittel in der sich entfaltenden kapitalistischen Ökonomie und als moralisch gefährliches Objekt - war im 18. Jahrhundert Anlass für erhebliche Auseinandersetzungen in Großbritannien und dem deutschsprachigen Raum.

Als Gegenstand von philanthropischen Reformideen, von popularisierenden Schriften zur Ökonomie, von Kinderbüchern und Schulreformern spielte Geld eine durchweg ambivalente Rolle - auch in Kindheitserinnerungen und Spielwaren. Das neue Verhältnis zwischen Kindheit und Geld war nicht auf die bürgerlichen Schichten begrenzt. Auch für Kinder aus Arbeiterfamilien wurden konkrete monetäre Erziehungsideale formuliert und soziale Praktiken eingeübt.

Die vorliegende Studie betrachtet die Geschichte des Kapitalismus aus der Seitenkulisse. Eng verknüpft mit historischen Gefühlskulturen, mit Zukunftskonzepten und mit Kindheitsvorstellungen entsteht dadurch eine Kulturgeschichte des Ökonomischen, die die Grenzen der herkömmlichen Kultur- und Wirtschaftsgeschichte überschreitet.


Review Quotes:

"Insgesamt handelt es sich jedoch um eine sehr erkenntnisreiche Studie, die sich kritisch und reflektiert mit den Quellen und den methodischen Problemen auseinandersetzt, spannende Einblicke in die Kinderstube der monetären Erziehung gewährt und zugleich weitere Forschungsperspektiven eröffnet."
Margrit Schulte Beerbühl in: Historische Zeitschrift 307 (2018), 434-436

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