Description: Das Christentum nimmt zur materiellen Kultur eine ambivalente Haltung ein. Einerseits scheopft es sein Selbstversteandnis aus der Ablehnung oder Domestizierung idolatrischer Praktiken, andererseits greift es in vielfealtiger Weise auf einen Kult der Dinge zureuck. In exemplarischen Untersuchungen der christlichen Dingkultur vom Speatmittelalter bis ins 19. Jahrhundert behandelt Laube jene Reaume und Praktiken, die ein Nahverhealtnis von Mensch und Ding herstellen. Ohne die unmittelbare Anmutung der Dinge sind weder die im Kirchenraum ausgestellten Exotika noch die eklektisch gestalteten Reliquiare in den Heiltumssammlungen denkbar. Die freuhmoderne Wissenschaftsauffassung verdichtete sich im Kabinett, wo gesammelte Gegensteande in epiphanischen Momenten des Sehens und Bereuhrens erfahren werden konnten.
Review Quotes: "Die grosszügig illustrierte Studie ist reich an Beobachtungen und Funden." Daniel Jütte in: Neue Zürcher Zeitung, 29. August 2012 http: //www.nzz.ch/aktuell/startseite/mensch-und-ding-wort-und-reliquie-1.17536877